Kränze und Blumen


Schon vor 10.000 Jahren legten die Menschen Blumen an den Gräbern ihrer Ahnen nieder. Die ältesten Funde dazu machte man in Israel. Damals legte man vor allem Heilkräuter am Grab in einer losen Form nieder. Heute werden kunstvolle Gebinde als letzter Gruß mitgegeben und auch die klassischen Blumenkränze schmücken frische Gräber.

Trauerkränze und ihre Symbolik

Trauerkränze sind ein Symbol in der Trauerkultur. Sie haben keinen Anfang und kein Ende und symbolisieren damit die Ewigkeit. Gleichzeitig stehen sie für die Verbundenheit mit dem Verstorbenen. Seit dem Barock sind Trauerkränze aus Blumen ein weit verbreitetes Symbol in der Kultur der Grabpflege, obwohl sie bis zum 19. Jahrhundert meist ausschließlich bei Ledigenbestattungen verwendet wurden. Erst um 1870 schmückte man die Blumenkränze mit Schleifen aus Papier oder Taft und schrieb darauf die letzten Grüße.

Der letzte Dienst

Am Ende einer Beisetzung gibt es die Gelegenheit für alle Gäste endgültig Abschied zu nehmen. Manchmal wird eine Handvoll Erde in das Grab geworfen oder auch eine einzelne Blume. Sie ist der letzte Dienst, den man einem Verstorbenen erweist und gilt als Bekräftigung des endgültigen Abschieds.

Die Bedeutung der verschiedenen Blumen

Rosen: Rosen stehen für Zuneigung, Liebe und Schönheit und auch für Vergänglichkeit. Die Königin der Blumen gilt vor allem in zarten Farben als klassische Trauerblume.

Nelke: Die Nelke ist eine klassische Trauerblume. Sie gilt als Ausdruck für tiefe Freundschaft und Wertschätzung.

Lilie: Eine Lilie verbindet man mit Treue und Verbundenheit. Mit ihr wird ein Verstorbener besonders geehrt.

Calla: Die Calla ist ein starkes Symbol für die Auferstehung. Gleichzeitig steht sie für Reinheit und auch für Vergänglichkeit.

Vergissmeinnicht: Das zarte Vergissmeinnicht steht für einen Abschied in der Liebe und gegen ein Vergessen.